METARTHROS ist ein nationales Verbundprojekt, in dem die Wechselwirkungen zwischen dem Stoffwechsel- und Gelenkerkrankungen erforscht werden.

Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen Gelenkerkrankungen, wie rheumatoide Arthritis und Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus und Übergewicht hin. Zugrundeliegende Mechanismen sowei die klinische Bedeutung dieses Zusammenhangs sind jedoch nur wenig erforscht.

Ziel des Verbundprojekts ist, die pathophysiologischen Prozesse sowie den klinischen Einfluss von einer gestörten Zucker- und Energieregulierung auf Gelenkerkrankungen besser zu verstehen. Innerhalb der Projekte sollen verschiedene molekulare Mechanismen, Biomarker sowie die klinische Bedeutung von Diabetes und Übergewicht auf Arthritis aufgeklärt werden. Zudem soll die Häufigkeit von muskuloskelettalen Erkrankungen bei Diabetes Patienten untersucht werden.

Der interdisziplinäre Zusammenschluss von Rheumatologen, Diabetologen, Epidemiologen, Genetikern, Medizintechnikern aus dem Bereich Bildgebung und Orthopäden aus sieben deutschen Zentren vereint Projekte mit großer klinischer Bedeutung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert diesen Verbund im Rahmen des 2015 gestarteten nationalen Forschungsnetz "Muskuloskelettale Erkrankungen" über vier Jahre.

METARTHROS ist eine Erweiterung des erfolgreichen Konsortiums ANCYLOSS, in dem zwischen 2010 und 2013 die verschiedenen Aspekte der Knochenneubildung bei degenerativen und entzündlich rheumatischen Erkrankungen erforscht.

 

 

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